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Die Handballszene Schweiz lebt. Den Unkenrufen zum Trotz kommt eine regelrechte Welle von begeisternden Junioren auf uns zu. Ein Beispiel dafür ist die U18-Nationalmannschaft, die übers Pfingstwochenende die Qualifikation für die EM-Endrunde geschafft hat. Und wie! Dank einem diskussionslosen 50:26-Erfolg gegen Georgien konnte das Team von Trainer Michael Suter schon vor dem letzten Spieltag nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden.

Zum Glück steht nicht nur die Nationalmannschaft im öffentlich Fokus. Auch auf Clubebene und in den Regionen stossen gut ausgebildete Junioren aus der Anonymität heraus und erhalten verdientermassen Aufmerksamkeit. Das registriert sogar die Tagespresse, die zunehmend über den Handballnachwuchs berichtet.

"Die Handballszene Schweiz lebt - dank den Junioren."

Welchen Stellenwert die Nachwuchsförderung auf Club-
ebene hat zeigt Wacker Thun seit Jahren. Die Abteilung wird profesionell geführt. Die Vereinsleitung will für die 1. Mannschaft möglichst einheimische Spieler rekrutieren, mit Schwerpunkt "eigene Junioren". Kürzlich hat auch der BSV Bern-Muri für Schlagzeigen gesorgt, weil der Erfolgstrainer Peter Bachmann "entlassen" worden ist. Der Grund: die Berner wollen künftig massiv mehr Mittel für den eigenen Nachwuchs einsetzen. Das Fanionteam muss sich kurzfristig (rund drei Jahre) mit dem Status Quo begnügen. Bei dieser strategischen Neuausrichtung konnte oder wollte der erfolgsorientierte Peter Bachmann nicht mehr mitmachen.

Jetzt erhält die Szene ein neues Schaufenster. Die Lakeside Challenge bringt die besten Juniorenteams nach Thun. Das wird ein Handballfest erster Güte. Die Köche haben Gourmetmenüs kreiert. Genuss ist garantiert. Willkommen zum Mehrgänger.